Roland Linz

Roli auf Russland-Fahrt.

Roland Linz könnte beim ukrainischen Top-Klub Dynamo Kiev landen. So fix, wie gestern im Radio gemeldet, ist der Transfer von Roland Linz noch nicht. Die Chancen stehen aber nicht schlecht, dass der Leobener bei Dynamo Kiev in die Fußstapfen von Andrew Shevchenko tritt.

Linz-Berater Skender Fani hatte mit seinen Russland-Connections den Deal eingefädelt. Ursprünglich aber mit UEFA-Cup-Starter CSKA Moskau. Plötzlich wurde Kiev (Champions League-Quali) hellhörig und hat Roli gleich zum Testen eingeladen. Begonnen hat der Ukraine-Abstecher des Stürmers nicht schlecht: Ein Klub-Chauffeur holte den 21-Jährigen vom Flughafen ab, überstellte ihn zum Klubzentrum. Dort bekam Roli große Augen: 20 Top-Rasenplätze warten auf die Kicker-Beine, dazu ein Fußball-Rasenplatz in der Halle mit Original-Maßen. "Dort gibt es sensationelle Trainingsbedingungen", schwärmt auch sein Onkel und DSV-Boss Hans Linz.

Mit von der Partie ist ein Russland-Experte aus dem Team Skender Fanis. Der lotste Linz gestern Vormittag ins Krankenhaus, wo er auf Herz und Nieren untersucht wurde. Um 20.30 Uhr kletterte er dann in Kiew wieder in den Flieger. Aber nicht um nach Wien zu jetten, sondern ins Trainingslager der Mannschaft, die sich in Yalta (Krim-Halbinsel) auf die Meisterschaft vorbereitet. "Roli wird sich dort alles genau und in Ruhe anschauen", erzählt Onkel Hans. "Überstürzt wird nichts." Mit einer Entscheidung ist bis zum Wochenende zu rechnen.

Quelle: Kleine Zeitung