
Steckbrief
Vorname: RolandNachname: Linz
Geburtsdatum: 09.08.1981
Geburtsort: Leoben/Österreich
Größe: 185 cm
Gewicht: 78 kg
Derzeitiger Verein:
FK Austria Wien
Position: Sturm
Rückennummer: 32
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Autogramme
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FK Austria Wien - 2005/2006
EURO 2008
"Möchte unbedingt wieder ins Team".
Vor rund drei Monaten hat Stürmer Roland Linz seine Zelte an der Cote d'Azur aufgeschlagen. Der Nizza-Transfer hat sich zu Pfingsten ergeben, Ende Juni übersiedelte Roland Linz dann an einen der schönsten Strände Europas. Die ersten Wochen wohnte er im Hotel, ehe er eine Wohnung zur Verfügung gestellt bekam: "Es ist kein Luxusappartement, aber groß genug für mich." Die Wohnung ist zwei Minuten vom Meer, fünf Minuten vom Flughafen und zehn Minuten vom Trainingszentrum entfernt. "Eigentlich hätte ich es gar nicht besser erwischen können", schwärmt der Leobner.
Von seinen zahlreichen Gästen hat sich bislang noch niemand beschwert. Seit seiner Ankunft in Nizza gab es nur wenige Tage, an denen er alleine war. Vor allem Freundin Simone kommt so oft sie kann, wenn die Stewardess nicht gerade in der Weltgeschichte herumfliegt. Natürlich waren Mutter und Vater sowie DSV Leoben-Boss Hans Linz zu Besuch. Berater Skender Fani und dessen Sohn schnupperten ebenfalls schon an der Meresluft der Cote d'Azur. Der Teamchef hat ihn noch nicht beobachtet, dafür aber dessen "Stimme", Ö3-Stimmenimitator Gernot Kulis. "Ohne die vielen Besuche wäre es für mich nicht so einfach gewesen, mein neues Leben hier aufzubauen", so Linz, der am Anfang kaum ein Wort Französisch verstehen konnte. Mit dem deutschen Trainer Gernot Rohr und dem Nigerianer Victor Agali, der aus der deutschen Bundesliga hierher kam, kann er sich zwar in seiner Muttersprache unterhalten, doch der Rest der Mannschaft spricht nur Französisch, ein paar Ausnahmen gerade noch Englisch.
Wenig Torchancen Sportlich lief es für Linz anfangs ganz gut. Trainer Rohr vertraute auf ihn und ließ ihn fast immer spielen. Leider hielten sich die Erfolgserlebnisse der Mannschaft jedoch in Grenzen. "Es war sehr schwierig für mich, zu Torchancen zu kommen. 90 Prozent der Bälle auf mich kamen von hinten hoch in die Mitte, Angriffe über die Seite waren eine Seltenheit", seufzt Linz ein wenig.
Mit Fortdauer der Meisterschaft stieg auch die Konkurrenz. So holte man zum Beispiel Stürmer Edgaras Jankauskas vom FC Porto. Insgesamt scheinen jetzt gleich neun Stürmer in der Kaderliste auf. Beim Match in Monaco erzielte Agali drei Tore innerhalb von sieben Minuten. "Den werde ich schwer aus der Mannschaft spielen können. Ich weiß, dass meine Lage momentan schwierig ist, aber ich werde alles versuchen, mich in Nizza wieder in Szene setzen zu können und ins Nationalteam möchte ich auch unbedingt wieder", so Linz.
Quelle: Kleine Zeitung
