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Pressesplitter
Stürmer Roland Linz hatte es in Nizza mit beinharten Gegenspielern zu tun Wien - Winterpause: Der Ball ruht,
die Gerüchteküche brodelt. Mehr oder weniger wahrscheinliche, angestrebte Transfers gehören zum täglichen
Brot eines Fußball-Fans.
Eines der interessantesten Gerüchte der letzten Tage war der geplante Mega-Deal zwischen Meister GAK und
seinem Vize Austria Wien.
Vladimir Janocko und Roland Linz sollten in die steirische Landeshauptstadt übersiedeln, im Gegenzug Rene Aufhauser
und Joachim Standfest oder Martin Amerhauser an den Verteilerkreis wechseln.
Am Veto von Janocko, der dem Vernehmen nach lieber nach Spanien gehen würde, scheint dieses spektakuläre
Tauschgeschäft gescheitert.
Fani sondiert für Linz den Markt
Das Interesse des GAK an Roland Linz scheint ist ungebrochen. Der Stürmer, zurzeit in Diensten des französischen
Erstligisten OGC Nizza, ist bekannterweise ein Lieblingsschüler von Trainer Walter Schachner.
Bloß: Auf einen direkten Tausch Aufhauser gegen Linz wollen sich die "Rotjacken" nicht einlassen - auch wenn
Sportdirektor Hannes Weninger schon eine Einigung mit Linz selbst andeutet.
Der Stürmer harrt zurzeit in Cote d'Azur der Dinge. Sein Berater Dr. Skender Fani ist gerade damit beschäftigt,
die Zukunft des Talents zu regeln.
Sturm soll ebenfalls Interesse haben, dass die Admira den Steirer gerne wieder an Bord hätte,
ist ein offenes Geheimnis.
Klärung in ein, zwei Wochen
"Es ist kein Wunschkonzert. Ich habe ja noch immer Vertrag hier in Nizza. Vielleicht planen die mit mir,
das weiß ich noch nicht. In den nächsten ein, zwei Wochen wird sich das klären", prognostiziert Linz im
Gespräch mit Sport1.
Er selbst wisse auch nicht, wohin seine Reise gehe, verfolge aber interessiert die Spekulationen in
den Medien.
Abgeneigt scheint er einem Wechsel allerdings keineswegs: "Im Frühjahr gibt es einige Länderspiele,
da möchte ich natürlich dabei sein. Da wäre Spielpraxis wichtig."
Spielpraxis, zu der er im Moment in Nizza nicht kommt. Die meiste Zeit über drückt er die harte Ersatzbank,
ein Torerfolg war ihm bisher nicht vergönnt.
"Nizza war kein Fehler"
Linz: "Im Moment spielt leider ein anderer Stürmer. Aber ich gebe im Training Gas, werde mit Sicherheit nicht
aufgeben und alles daran setzen, dass ich wieder Stammspieler werde."
Sofern es ihn nicht nach Österreich zurückzieht selbstverständlich. Noch steht er allerdings bis Sommer bei den
Franzosen unter Vertrag.
Ein Fehler sei das Abenteuer Nizza aber auf keinen Fall gewesen: "Bei sechs Partien war ich 90 Minuten lang dabei.
Bis auf drei Spiele bin ich immer eingewechselt worden. Ich habe eine neue Sprache und eine andere Liga kennen
gelernt. Das bringt einen enorm weiter."
Die Probleme hätten ihren Ursprung am Saison-Beginn. Mit Linz seien sieben oder acht neue Spieler gekommen.
Nicht eingespielt ging es gleich gegen Kaliber wie Lyon, Marseille oder Boreaux. Der lange Zeit letzte Tabellenplatz
war die Folge.
"Dann kommt noch persönliches Pech im Abschluss dazu, dann passiert so etwas", bilanziert der 23-Jährige.
"Trotzdem: Es war die richtige Entscheidung. Aber ich muss jetzt schauen, was ich in Zukunft mache. Das ist richtig."
"Das Nationalteam ist für mich das Wichtigste in meiner
Fußballer-Karriere"
Die Zeichen deuten in Richtung Wechsel. Vor allem in Hinblick aufs ÖFB-Team. "Das Nationalteam ist für mich das
Wichtigste in meiner Fußballer-Karriere. Es ist das Größte, was ein Fußballer erreichen kann,
wenn er für sein Land spielt", schwärmt Linz, auch wenn er zurzeit keinen Kontakt zu Teamchef Hans Krankl hat.
Das Thema Ausland ist für den Kurzzeit-Legionär aber auch bei der möglichen Heimkehr beileibe nicht abgehakt:
""Es sollte das Ziel eines jeden Fußballers sein, eine Auslandskarriere aufzubauen."
Bei einer Rückkehr muss allerdings die Austria mitspielen. Schon im Sommer war der GAK ein Thema,
aber "verständlich, dass sie mich nicht zu einem direkten Rivalen wechseln lassen wollten." Damals ...
Ein mehr als unwahrscheinliches Comeback in violett kommentiert Linz mittlerweile lachend:
"Ich weiß nicht, ob mich die Austria haben will oder ob sie mich braucht ..."
Quelle: Sport1
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Länder in denen Roland bereits aktiv war.
Österreich
Informationen über die österreichische Fußball-Bundesliga
Türkei
Informationen über die türkische Süper-Lig
Schweiz
Informationen über die schweizer Axpo Super-League
Portugal
Informationen über die portugisische Liga Sagres
Frankreichl
Informationen über die französische Ligue 1
Deutschland
Informationen über die deutsche Bundesliga
Die aktuellen Heimstadien seiner bisherigen Wirkungsstätten.
Franz-Horr-Stadion in Wien
FK Austria Wien
13‘400 Plätze
Foto © Jacktd
Kamil-Ocak-Stadion in Gaziantep
Gaziantepspor Kulübü
14‘325 Plätze
Foto © Gaziantepspor Kulübü
Stadion Letzigrund in Zürich
Grasshoppers Zürich
31‘500 Plätze
Foto © Albinfo
Estádio Municipal de Braga in Braga
Braga SC
30‘154 Plätze
Foto © Manuel Anastáci
Estádio Bessa Século XXI in Porto
Boavista FC
30‘000 Plätze
Foto © WolfenSilva
UPC-Arena in Graz
SK Sturm Graz
15‘312 Plätze
Foto © Jacktd
Stade du Ray in Nizza
OGC Nizza
17‘415 Plätze
Foto © Dalfino
Trenkwalder Arena in M. Enzersdorf
Admira
12‘000 Plätze
Foto © Steindy
Stadion Donawitz in Leoben
DSV Leoben
6‘000 Plätze
Foto © DSV Leoben
Allianz Arena - München
TSV 1860 München
69‘901 Plätze
Foto © Richard Bart
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Roland Linz Online ©2010 Dominik Merl www.rolandlinz.net.tf
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