Roland Linz

Roland Linz - der traurige Held von Chorzow.

Wenn ein österreichischer Team-Fußballer nach dem 2:3 in Chorzow und dem damit verbunden Ende der WM-Hoffnungen halbwegs Grund zur Freude gehabt hätte, dann Roland Linz. Der Stürmer brachte nach seiner Einwechslung in der 46. Minute viel frischen Wind und die Polen mit seinen beiden Treffern ordentlich ins Wanken.

Doppelpack des Steirers beim 2:3 in Chorzow: "Aber in Wahrheit haben meine zwei Tore nichts genützt"

Doch auch der Austrianer trat so wie seine Kollegen geknickt die Heimreise an. "Ich bin sehr enttäuscht. In Wahrheit haben meine zwei Tore nichts genützt", sagte Linz nach seinen ersten Treffern im zehnten Länderspiel, die ihm wohl einen Fixleiberl für das Aserbaidschan-Match am Mittwoch verschafften.

Gerade die Tatsache, dass Linz bei der Austria nicht immer von Beginn an spielt, hatten beim Steirer zu Abwanderungsgedanken geführt, die mittlerweile aber nach dem Ende der Transferzeit ad acta gelegt worden sind. "Was im Winter passiert, kann ich nicht sagen", ist für Linz ein Abschied vom Wiener Verteilerkreis nach wie vor nicht völlig ausgeschlossen.

Derzeit ordnet der 24-Jährige jedoch alles dem großen Ziel unter, nicht mehr dem Rotationsprinzip der Austria-Trainerriege zum Opfer zu fallen und sich längerfristig als Stammspieler zu etablieren. "Ich versuche, im Training immer alles zu geben. Für mich ist es am wichtigsten, dass ich spiele, das war ja zuletzt auch oft der Fall", sagte der Angreifer.

Quelle: Bundesliga