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Pressesplitter
WIEN/SALZBURG. Am Tag nach dem Schlager der Fußball-Bundesliga am
Sonntag zwischen Salzburg und Austria Wien, beschäftigte das Armband von Roland Linz einen ganzen Senat.
Ein Protest der Wiener gegen das 0:3 wurde aber abgewiesen. Die 90 Minuten in Wals-Siezenheim waren gespielt,
die hitzigen Diskussionen nach dem 0:3 der Austria gegen Salzburg wieder ein wenig abgekühlt,
da protestierte Austria-Manager Markus Kraetschmer gegen das Resultat. Aber nicht wegen des eigentlichen Aufregers der Partie,
als Roland Linz nach 28 Minuten vom Steyrer Referee Dietmar Drabek wegen des Tragens eines Armbandes des Feldes verwiesen wurde,
sondern wegen eines Widerspruchs in den Aussagen der Offiziellen. Kraetschmer: "Drabek hat zu mir in der Pause gesagt,
dass Linz wegen unerlaubten Schmucks an der Hand ausgeschlossen worden sei. Der vierte Mann soll gegenüber
Medien-Vertretern hingegen das unerlaubte Verlassen des Spielfeldes als Grund angegeben haben."
Bei der Sitzung des Strafsenat I am Montag war der Protest der Austria und der Ausschluss von Linz Hauptthema.
Nach zwei Stunden Verhandlung wurde der Fall abgeschlossen, das Resultat beglaubigt und die zweite gelbe Karte gegen
Linz mangels Beweisen gestrichen. Linz und sein Trainer behaupteten, dass der Angreifer seinem Trainer
ein "Red-Bull-Band" und eine zwei Euro-Münze übergeben hätte, die er auf dem Spielfeld gefunden
habe. Das Gegenteil zu beweisen war nicht möglich, daher darf Linz schon am Sonntag beim Rückspiel
wieder für die Austria einlaufen.
Ganz dürfte der Vorfall aber nicht vergessen werden. Schinkels sprach in Zusammenhang mit der Drabek-Entscheidung
von einem "Kasperltheater". Der Unparteiische zähle zu den Besten im Land, doch durch den
Ausschluss wäre die Partie fast gelaufen gewesen. "Ich bin traurig und bedrückt, dass wir das Spiel,
in dem am Anfang Salzburg mächtig Druck erzeugt hat, nicht mit elf Mann beenden konnten",
meint der Niederländer.
Regelkunde
Nachdem Servette-Genf-Spieler Paulo Diogo am 5.Dezember 2004 beim Meisterschaftsspiel gegen Schaffhausen beim
Torjubel mit dem Ehering am Zaun zur Tribüne hängen geblieben war und sich den Finger abtrennte,
führte die FIFA mit Sommer 2005 diese "Bekleidungs"-Regel für Spieler ein.
Quelle: OÖ Nachrichten
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Länder in denen Roland bereits aktiv war.
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Die aktuellen Heimstadien seiner bisherigen Wirkungsstätten.
Franz-Horr-Stadion in Wien
FK Austria Wien
13‘400 Plätze
Foto © Jacktd
Kamil-Ocak-Stadion in Gaziantep
Gaziantepspor Kulübü
14‘325 Plätze
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Stadion Letzigrund in Zürich
Grasshoppers Zürich
31‘500 Plätze
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Estádio Municipal de Braga in Braga
Braga SC
30‘154 Plätze
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Estádio Bessa Século XXI in Porto
Boavista FC
30‘000 Plätze
Foto © WolfenSilva
UPC-Arena in Graz
SK Sturm Graz
15‘312 Plätze
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Stade du Ray in Nizza
OGC Nizza
17‘415 Plätze
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Trenkwalder Arena in M. Enzersdorf
Admira
12‘000 Plätze
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Stadion Donawitz in Leoben
DSV Leoben
6‘000 Plätze
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Allianz Arena - München
TSV 1860 München
69‘901 Plätze
Foto © Richard Bart
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