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Pressesplitter
Für ein spektakuläres Torfestival haben in der 29. Runde der österreichischen Fußball-Bundesliga
Nordea Admira und Austria Wien gesorgt.
Nach bereits 21 Minuten 2:0 voran, kamen die Violetten beim 4:4 (2:1) noch mit einem "Veilchen" davon.
Erst zwei Minuten vor Schlusspfiff glich Janocko die Führung der Südstädter per Elfmeter aus und
eroberte damit wenigstens einen Punkte für die Tabelle.
Der FAK gab damit erstmals seit März 2005 (2:2) wieder Punkte gegen die Admira ab. Die Wiener (53)
führen vor dem morgigen Spiel der Salzburger (48) nun fünf Punkte vor den Mozartstädtern.
Die Südstädter (26) sind nach dem Remis nur noch vier Punkte hinter Mattersburg (30).
Das nach den Erfolgen über Rapid beflügelten Tabellen-Schlusslicht spielte vor 6.711 Zuschauern in
Horr-Stadion von Start weg frech mit, zeigte keinen Respekt vor den Violetten. Solo-Spitze Nino Bule beschäftigte
die Austria-Abwehr mehr als ihr lieb war. Der Tabellen-Führer, erstmals im Frühjahr mit
zwei Österreichern (Linz, Metz) in der Startformation, war nur über die von Nastja Ceh getretenen
Standard-Situationen gefährlich.
Zwei Tore hatte die Admira als erfolgreichste Frühjahrsmannschaft in sechs Runden kassiert,
in Wien-Favoriten war diese Anzahl nach 21 Minuten bereits verdoppelt. Roland Linz (16.) verwertete einen
Ceh-Freistoß mit seinem 12. Saisontor zur Führung, die der
slowenische "Freistoßkönig" fünf Minuten später ausbaute. Nach Foul an Linz
passte sein Strafstoß aus 17 Metern genau ins rechte Kreuz-Eck (21.). Admira-Tormann Thomas Mandl,
einer von vier Ex-Austrianern in der Startelf der Südstädter, war chancenlos.
Als die violette Fangemeinde noch am jubeln war, schoss Admira doch ein Tor, das allerdings umstritten war.
Bjelica-Pass auf Wagner, der spitzelte vom Linienrichter ungesehen den Ball zum abseitsverdächtigen Bule,
der allein auf Didulica zog und verwertete - 1:2 (23.).
Auch in der zweiten Spielhälfte änderte sich wenig am Spielgeschehen. Die Austria blieb passiv,
versuchte den knappen Vorsprung nur zu verwalten - und wurde dafür bestraft: Dheedene servierte Landerl den Ball
per Kopf, der sagte "Danke" und erzielte aus 13 Metern den Ausgleich (55.).
Die beiden besten Violetten am Platz sorgten aber wieder für die Austria-Führung:
Ceh auf Sebo - 3:2 (65.). Dann der große Auftritt von Michael Wagner. Nach einem Landerl-Schuss staubte der
Ex-Austrianer zunächst zum Ausgleich ab (75.) und erzielte zwei Minuten später per Elfmeter
(Radomski riss Hoffer nieder) für die erstmalige Führung (77.). Es waren sein ersten beiden Treffer
im Admira-Dress.
Austria-Trainer Schinkels warf nun alles nach vorne und wurde wie beim 2:2 vor einer Woche gegen Salzburg doch
noch belohnt. Fragwürdiges Foul von Fürthaler an Ceh, der Admiraner sah dafür Gelb-Rot (87.),
der eingewechselte Janocko verwertete den Strafstoß zum 4:4 (88.).
Quelle: Tirol Online
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Franz-Horr-Stadion in Wien
FK Austria Wien
13‘400 Plätze
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Gaziantepspor Kulübü
14‘325 Plätze
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Stadion Letzigrund in Zürich
Grasshoppers Zürich
31‘500 Plätze
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Estádio Municipal de Braga in Braga
Braga SC
30‘154 Plätze
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Estádio Bessa Século XXI in Porto
Boavista FC
30‘000 Plätze
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UPC-Arena in Graz
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15‘312 Plätze
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Stade du Ray in Nizza
OGC Nizza
17‘415 Plätze
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Trenkwalder Arena in M. Enzersdorf
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12‘000 Plätze
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Stadion Donawitz in Leoben
DSV Leoben
6‘000 Plätze
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69‘901 Plätze
Foto © Richard Bart
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