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» Ivo sorgt für ein Happy End


Die Österreicher lagen gegen Polen als klar bessere Mannschaft lange zurück, ehe Vastic in der Nachspielzeit per Elfer den Ausgleich zum 1:1 erzielte.

Zittern, Hoffen, Bangen, Enttäuschung und schließlich Erlösung das Match gegen Polen glich einer Tour de Force durch die Emotionen des Fußball. Bis in die Nachspiel sah so aus als würden die Hoffnungen der Fans am überragenden polnischen Tormann Boruc und einer Fehlentscheidung des Schiedsrichter zerschellen. Doch in der Nachspielzeit übernahm Ivica Vastic die Verantwortung und verwandelte einen Elfer zum 1:1-Ausgleich.

Die Österreicher machten von Beginn an Druck und Polen immer wieder in die eigene Hälfte gedrängt. In der 10. Minute zeigte Boruc zum ersten Mal was auf unser Team zukommt, als er einen Freistoß von Ivanschitz sicher herunterfing.

Nur eine Minute später die nächste Riesenchance: Harnik fing einen katastrophalen Rückpass ab und hatte frei Bahn Richtung polnisches Tor, doch auch diesmal war in den Armen von Boruc Endstation.

In der 14. Minute tankte sich Korkmaz auf der rechten Seite durch und wollte Richtung des freistehenden Linz passen wieder ging Boruc erfolgreich dazwischen. Wieder eine Minute später landet ein toller Steilpass bei Harnik, der nur den polnischen Goalie zwischen sich und der Torlinie vorfand müßig zu erwähnen, dass auch diesmal Boruc das bessere Ende für sich hatte. In der 22. Minute war es Garics der mit einer Flanke an Boruc scheiterte.

Schock

Nach einer halben Stunde dann der große Schock: Bei einem der wenigen Gegenstöße der Polen spielte Saganowski flach auf den im Abseits lauernden Roger Gueirrero, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Dem Schiri entging das Abseits und so stand es völlig überraschend 1:0 für Polen.

Doch die Österreicher steckten nicht auf und drängten auf den Ausgleich: Kurz nach der Pause wurde Ivanschitz im polnischen Strafraum von Jop gehalten doch statt gleich zu fallen lief der Burgenländer noch zwei Schritte und vergab damit wohl die Chance auf einen nicht unverdienten Elfer.

Die zweite Hälfte verlief dann ausgeglichener mit Chancen auf beiden Seiten. Als schon alle Hoffnungen vergeben schienen, hatten die Fußballgötter doch noch ein Einsehen mit den Östereichern Prödl wurde im Strafraum zu Fall gebracht, der Schiri entschied zurecht auf Elfer. Ivica Vastic nahm die Verantwortung auf sich, und verwandelte sicher zum verdienten 1:1-Ausgleich.

Quelle: Kurier

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